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Der Point of Sales ist nicht mehr der Ort, auf den sich alles konzentriert und an dem man die Sinne und die Aufmerksamkeit des Konsumenten erregen muss, um ihn mit raffinierten Mitteln zum Einkaufen zu bewegen. Der Kunde bedient sich heute vielmehr vieler unterschiedlicher Informationskanäle, um seine Kaufentscheidung zu treffen.
Er kommt schon viel aufgeklärter in den Laden als dies früher der Fall war. Hier noch ein Überzeugungsfeuerwerk abbrennen zu wollen, wirkt schnell kontraproduktiv.

Für die Ladengestaltung sollte man sich deshalb von den gängigen Stereotypen des Retail Brandings fernhalten, die auf einer Inszenierung von Verkaufserlebnissen setzen.
Es gilt vielmehr eine Atmosphäre zu schaffen, die das Vertrauen der Kunden weckt und die als das „zu Hause“ der Marke verstanden werden kann. Gleichzeitig sollten diese neuen Orte des Verkaufes den Kunden im Wechselspiel von konzentriertem Einkaufen und Ablenkung, sachlicher Information und Begeisterung, Funktionalität und Schönheit auch ein Stückchen Freude vermitteln.

Und gerade das kann in Zeiten der Krise eine weitere, ausschlaggebende Kompetenz des Handels werden.